Bronsky, Alina – Spiegelkind (Band 1, Spiegel-Trilogie)

Bronsky, Alina Spiegelkind Band 1, Spiegel-Trilogie 978-3-401-06798-8 Arena Verlag

Bronsky, Alina
Spiegelkind
Band 1, Spiegel-Trilogie
978-3-401-06798-8
Arena Verlag

Inhalt:

Im Leben der 15jährigen Juli ist alles geregelt. Auffallen ist gefährlich, wer der Norm nicht entspricht, wird verfolgt. Doch dann verschwindet Julis Mutter plötzlich spurlos und der Vater zittert vor Angst. Nach und nach kommt Juli hinter das Geheimnis ihrer Familie: Ihre Mutter ist eine der wenigen Pheen, die wegen ihrer besonderen Fähigkeiten in der Gesellschaft der totalen Normalität gefürchtet und verachtet werden. Gehört auch Juli bald zu den Ausgestoßenen? Zusammen mit ihrer neuen Freundin Ksü und deren Bruder Ivan macht sie sich auf eine gefährliche Suche – nach der verschwundenen Mutter, der verbotenen Welt der Pheen und der Wahrheit über sich selbst.

Meine Meinung:

Auf dieses Buch wurde ich durch die Autorin aufmerksam. Als ich mit dem Lesen anfing, wusste ich aber nicht, dass es sich um eine Trilogie handelt. Erst als gegen Schluss die Seiten weniger und die Handlungen noch nicht wirklich abgeschlossen waren, kam mir ein erster Verdacht. Als ich das Buch dann genauer betrachtete, fand ich auch den Begriff „Spiegel-Trilogie“ und die dazu passende Internet-Seite: http://www.spiegel-trilogie.de/

Juliane, genannt Juli, ist 15 Jahre alt und führt ein bisher sehr naives und unbesorgtes Leben, dass sich erst ändert, als sie vermutet, dass ihre Mutter eine Phee ist. Neu an diesem Feen-Setting ist, dass die Pheen (ja, hier im Buch mit Ph geschrieben) anscheinend böse, dreckig und eklig sind. Phee gilt gar als Schimpfwort. Ich konnte mich irgendwie schlecht daran gewöhnen, und mir wurden die zwei  Pheen in diesem Buch auch nicht wirklich sympathisch.

Viele Aspekte aus diesem Buch kann man als Ansatz in die reale Welt übertragen. In Julis Welt ist alles streng reglementiert, alles und jeder soll normal sein, nur nicht auffallen. Die „Anderen“ werden ausgegrenzt, verfolgt, verachtet, leben in schlechteren Wohngegenden, werden von den „Normalen“ gemieden. So ähnlich wie bei einer Hexenjagd werden Pheen gejagt und sollen vernichtet werden.

Juli‘s Freundin ist ein sogenannter Freak, eine „Andere“, keine „Normale“. Julis Vater mag sie gar nicht, da sie aus einer anderen sozialen Schicht kommt und sehr auffällig ist. Was sollen die Nachbarn denken?

Ebenfalls ist die totale Überwachung ein Thema: Juli muss wie andere Schülerinnen ihrer Schule ein Armband tragen, dass auch der Polizei beim einscannen sogleich verrät, mit wen sie es zu tun hat.

Wie auch im realen Leben überwachen die Eltern den Umgang ihrer Kinder und so kommt es hier in der Geschichte zum Eklat, als Juli ihre „unnormale“ Freundin Ksü mit nach Hause bringt. Ja, sie heißt wirklich „Ksü“.  Im Laufe der Geschichte entstehen für den Leser Fragen: Wer ist eigentlich normal und wer nicht? Wer oder was sind Normale und Andere? Hier tun sich seitenweise Gedanken auf, zum Thema Anderssein, Ausgegrenzt werden, soziale Schichten …

Es gibt ein sehr winzig kleines angedeutetes Love-Interest, denn Juli fühlt sich in der Gegenwart von Ksü’s Bruder seltsam befangen. Das könnte daran liegen, das sie ein klein wenig verliebt ist? Dies aber wie alles andere und neue leugnet.

Der Schluss des Buches hat einen fiesen Cliffhanger, so dass ich mir gleich den nächsten Band bestellt habe.

Fazit:

Eine dystopische Welt mit Magie und Phantasie, die sich mir erst erschließen musste. Der Erzählton ist hölzern, die Pheen unbeliebt und die Protagonisten Juli naiv und unbelehrbar. Also keine Sympathieträgerin. Dennoch hat die Geschichte etwas, das mich nachdenklich stimmte. Einige Handlungen und Orte kann man in die reale Welt übertragen, z.B. die verschiedenen sozialen Stadtviertel; oder das elektronische Armband, das die Schülerinnen tragen müssen ist bestimmt keine allzu ferne Zukunftsmusik.

Alles in allem, hat mich dieser erste Band nicht hundert Prozent überzeugt, was überwiegend an der Protagonistin Juli lag. Dennoch bin ich neugierig wie es weiter geht, so dass ich den zweiten noch lesen möchte.

 

Spiegel-Trilogie
Band 1 Spiegelkind
Band 2 Spiegelriss
Band 3 ?

 

 

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Opel-Götz, Susann – Außerirdisch ist woanders

Opel-Götz, Susann Außerirdisch ist woanders ISBN: 978-3-7891-4437-0

Opel-Götz, Susann
Außerirdisch ist woanders
ISBN: 978-3-7891-4437-0

Inhalt:

Von einem anderen Stern? Manchmal ist das Fremde näher, als man denkt!
Seit langem ist Jona davon überzeugt, dass Außerirdische unter den Erdlingen leben und dass man sie nur erkennen muss. Als dann Henri in seiner Klasse auftaucht, ist für Jona die Sache klar. Nicht nur, dass Henri merkwürdig ist, Jona ist sich auch völlig sicher, dass Henri A.L.F. ist, eine „Außerirdische Lebensform“. Endlich hat Jonas einen echten Außerirdischen gefunden! Während er versucht, alles über das fremde Leben Henris zu erfahren, merkt er kaum, wie sehr ihm Henri ans Herz wächst. Und vielleicht ist so ein bester Freund ja viel wichtiger als ein Alien? Eine literarisch dicht komponierte Parabel über Freundschaft und soziale Unterschiede, bildhaft erzählt und wunderschön illustriert von Susann Opel-Götz.

 

Meine Meinung:

Ein Buch das auf der Auswahlliste für ein Literaturseminar stand.

Es handelt vom 10-jährigen Jona, der einfach cool ist. Jonathan, genannt Jona. Er hat viel Phantasie und viel „Kopfkino“. Jona hält Henry (den Neuen in der Schule) für einen Außerirdischen. Das hört sich schräg an, ist aber authentisch glaubhaft und nachvollziehbar erzählt. Im Laufe der Geschichte ahnt man, dass Henry aus (wir würden es so nennen) „einem sozialen Brennpunkt-Viertel“ kommt, obwohl er sich absolut liebenswürdig und unauffällig benimmt.

Der Anfang und das erste Drittel des Buches sind echt witzig geschrieben, humorvoll und genau auf den Punkt gebracht. Die Art des Humors erinnerte mich ein wenig an eine Comedy Show, aber im positivsten Sinne.

Im zweiten Drittel der Geschichte wird der Ton der Geschichte dann ernster, der Leser bekommt immer mehr Einblicke in Henrys Leben, in seine ärmlichen Verhältnisse, und im Gegenteil dazu Jonas gutsituiertes Leben mit einer Ökotrophologie studierenden Haushaltgehilfin und Babysitterin.

Jona freundet sich mit dem älteren Nachbarn Herr Bullerdieck an, dessen Kalendersprüche, die öfters zitiert werden, haben es „in sich“, es gibt viele Ansätze zum nachdenken.

Im letzten Drittel bekommt die Freundschaft leichte Risse, da Henry ausgegrenzt wird und Jona sich entscheiden muss, auf welcher Seite er steht. Wegschauen oder Hingucken? „Die Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht.“

Das Ende war nicht so wie ich es erhofft habe, aber dafür sehr realistisch.

Fazit:

Ein sehr empfehlenswertes Buch für Kinder und Erwachsene! Unbedingt Lesen!

Palacio, Raquel J. – Wunder

Palacio, Raquel J. Wunder ISBN 978-3-446-24175-6

Palacio, Raquel J.
Wunder
ISBN 978-3-446-24175-6

Inhalt:

August ist anders. Dennoch wünscht er sich, wie alle Jungen in seinem Alter, kein Außenseiter zu sein. Weil er seit seiner Geburt so oft am Gesicht operiert werden musste, ist er noch nie auf eine richtige Schule gegangen. Aber jetzt soll er in die fünfte Klasse kommen. Er weiß, dass die meisten Kinder nicht absichtlich gemein zu ihm sind. Am liebsten würde er gar nicht auffallen. Doch nicht aufzufallen ist nicht leicht, wenn man so viel Mut und Kraft besitzt, so witzig, klug und großzügig ist – wie August.

 

Meine Meinung:

Ein Buch aus dem Hanser-Verlag mit dem angegebenen Alter für Kinder von 10-12 Jahren. Ich finde: ein starkes Buch, dass JEDER Erwachsene, und unbedingt alle Eltern lesen sollten. Die Geschichte wird in einer sehr einfachen kindergerechten Sprache und in vielen, sehr kleinen Kapitel erzählt. Das ist sehr übersichtlich und ich hatte das Buch in vier Stunden gelesen, nicht ohne das ein oder andere „Tränchen“ zu vergießen. Ein Buch so schrecklich schön und doch so mit Hoffnung und Mut gefüllt.

Ich habe beschlossen, das erste Kapitel in Auszügen für euch abzuschreiben:

„Ich weiß, dass ich kein normales zehnjähriges Kind bin. Ich meine klar, ich mache normale Sachen. Ich esse Eis. Ich fahre Fahrrad. Ich spiele Ball. Ich habe eine X-Box. Solche Sachen machen mich normal. Innerlich. Aber ich weiß, dass normale Kinder nicht andere normale Kinder dazu bringen, schreiend vom Spielplatz wegzulaufen. Ich weiß, normale Kinder werden nicht angestarrt, egal, wo sie gehen.

Wenn ich eine Wunderlampe finden würde und einen Wunsch frei hätte, würde ich mir wünschen, ein normales Gesicht zu haben, das nie jemanden auffallen würde. Ich würde mir wünschen, dass ich die Straße entlanggehen könnte, ohne dass die Leute diese Sachen machen, sobald sie mich sehen, dieses Ganz-Schnell-Woanders-Hinschauen. Ich glaube, es ist so: Der einzige Grund dafür, dass ich nicht normal bin, ist der, dass mich niemand so sieht.

…Ich heiße übrigens August. Ich werde nicht beschreiben wie ich aussehe. Was immer ihr euch vorstellt, es ist schlimmer.“

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Zunächst kommt August selber zu Wort, dann seine Schwester Via, seine Schulfreundin Summer, sein Schulfreund Jack, Justin -der Freund von Via, August nochmal und auch Miranda (Via‘s Freundin). Das hört sich jetzt vielleicht verwirrend an, ist es aber gar nicht. Besonders beeindruckt haben mich die Kapitel über Augusts Schwester Via und das seiner neuen Schulfreundin Summer. Zwei wunderbare Kinder!

Zum Schluss noch meine Meinung zum Cover: Wiedererkennung durch die Großbuchstaben in den runden Kreisen. Bunt. Der Junge der seinen Kopf mit einem Karton versteckt gerät für meinen Geschmack zu albern. Alles in allem ein auffälliges Cover, das mir allerdings nicht ganz so gut gefällt, aber dennoch durch seine bunten Farben und die Illustration positiv besetzt ist.

Fazit:

Nicolas Sparks wird auf der Innenseite zitiert, und ausnahmsweise stimme ich mit ihm überein: „Wunder … ist ein Wunder. August Pullmann wird man als Leser nicht wieder vergessen. Tun sie sich selbst den Gefallen und lesen sie dieses Buch.“

Und diese Aussage soll zugleich auch mein Fazit sein.

Unbedingt lesen! Sehr empfehlenswert !

Andreas Steinhöfel – Rico, Oskar und die Tieferschatten

Andreas Steinhöfel Rico, Oskar und die Tieferschatten ISBN: 978-3-551-55551-9

Andreas Steinhöfel
Rico, Oskar und die Tieferschatten
ISBN: 978-3-551-55551-9

Inhalt:

Eigentlich soll Rico ja nur ein Ferientagebuch führen. Aber für einen, der ständig den Faden verliert, ist das gar nicht so leicht! Als er dann auch noch Oskar mit dem blauen Helm kennenlernt und die beiden dem berüchtigten ALDI-Kidnapper auf die Spur kommen, weiß Rico gar nicht mehr, wo vorne und hinten ist. Wenigstens verlieren mit Oskar die Tieferschatten etwas von ihrem Schrecken – und so entsteht aus dem ganzen Chaos eine wunderbare Freundschaft.

 

Meine Meinung:

Die erste, spannende Frage, als ich nur die Überschrift des Buches gelesen habe, die sich mir stellte, war: Was sind Tieferschatten?

Das sollte ich später im Buch dann erfahren. Der Anfang und vor allem die Sprache und der Ausdruck des Autors waren gewöhnungs-bedürftig, aber dann passt alles ganz genau zu der Geschichte, der Handlung und dem Handlungsort. Es ist ein eher eigenartiges Buch mit eigenartigem Schreibstil, dazu mal witzig, mal ernst, mal tragisch. Und in allem so lesenswert.

Rico geht auf die Förderschule, ist „tiefbegabt“, und lernt Oskar kennen, der nur mit Helm unterwegs ist, und „hochbegabt“ ist. Oft ist Rico bei Frau Dahling, der Nachbarin und schaut mit ihr Filme an.

Text-Auszug: …es gibt keinen einzigen Liebesfilm über tiefbegabte Menschen, als würden die niemanden finden zum verknallen …

Ich würde sagen, oft hadert Rico mit seiner „Tieferbegabung“, aber eigentlich wäre pragmatisch der richtige Ausdruck für seinen Umgang damit.

Text-Auszug: …Ich weiß wie das ist, wenn man von allen anderen dauernd verarscht wird, weil man anders ist…

Das erste Drittel handelt einfach davon, wo Rico wohnt, in welchem kleinem Umfeld er sich bewegt, und wie er Oskar kennenlernt. Und dann erzählt er endlich von den Tieferschatten. Oskar wohnt in einem Hochhaus und kann von seinem Fenster aus auf ein anderes ausgebranntes Haus schauen.

Text-Auszug …Manchmal glaube ich, hinter den Schatten in der Bonhöfer Wohnung noch tiefere Schatten zu sehen, die durch die leeren Zimmer huschen. Ich weiß zwar, dass ich mir die Tieferschatten nur einbilde, aber das macht die Sache nicht leichter …

Zwischendurch frage ich mich, wie alt Rico wohl ist, und ich komme auf keine eindeutige Antwort. Ich schätze mal so 8-14, manchmal ist er ziemlich „alt-gescheit“, reagiert sensibel auf Gefühlsschwankungen von Erwachsenen, dann wieder eher wie ein 8-jähriger. Wenn Rico selber in dem Buch nicht ständig erwähnen würde, dass er tiefbegabt ist usw., ich hätte es alleine aus dem Text und seinem Verhalten so nicht herausfinden können. Er macht einen normalen Eindruck, mit ein paar Sonderheiten.

Witzig fand ich, dass er gerne Miss Marple schaut.

Textauszug: …oder man überlegt sich wichtige Fragen, z.B. ob Miss Jane Marple jemals Mister Stringer heiraten wird …

Oskar der „Hochbegabte“ ist da offensichtlich merkwürdiger, da er seinen Helm nicht auszieht, aus Angst, dass „was passieren“ könnte. Er hat Angst vor allen (un)wahrscheinlichen Unfällen.

Jedenfalls geht die Geschichte im letzten Drittel eigentlich erst so richtig los, es wird ein Krimi, denn: Oskar wird entführt. Und dann wird berichtet, wie der tiefbegabte Rico ihn wiederfindet und befreit.

Zwei Textauszüge finde ich noch erwähnenswert: Zum einen geht es um die Heiligen in der Kirche oder auch andere Heilige.

Text-Auszug:: …Heilige werden allerdings meistens nur ausgenutzt und dann zuletzt abgemurkst…

Zum anderen, etwas makaber: „Molli eins“ war ein Meerschweinchen, dass Rico zu fest gedrückt hatte, weil er es lieb-halten wollte. So ähnlich drückte ihn nun seine Mutter, die für kurze Zeit verreisen muss.

Text-Auszug: …so ähnlich muss ich Molli gefühlt haben, kurz vor dem Knacks…

 

Fazit:

Ich weiß, das Titelbild ist nicht jedermanns Sache. Das Buch hat eine sehr bemerkenswerte Sprache, es dauert ein wenig, sich zurechtzufinden, aber dann! Eine wunderbare Geschichte über eine Freundschaft. Übers Anders sein. Zwei besondere Jungs erleben ein Abenteuer. Eine tolle aber auch kontroverse Geschichte mit Ecken, Kanten und Charakter.

Absolut Lesenswert !

 

Die drei Bände  über Rico und Oskar

Band 1: Rico, Oskar und die Tieferschatten

Band 2: Rico, Oskar und das Herzgebreche

Band 3: Rico, Oskar und der Diebstahlstein

Barbara Jung + Klaus Hübner: „anders ist auch schön“:

Barbara Jung + Klaus Hübner Anders ist auch schön 978-3551516114

Barbara Jung Anders ist auch schön
3551516114

Inhalt:

Ein Tag gleicht dem anderen und der kleine König langweilt sich ganz fürchterlich. Was wäre, wenn er das tägliche Einerlei ein bisschen durcheinander brächte? Schließlich ist er der König! Und so trommelt er seinen Hofstaat zusammen und verkündet: „Heute soll alles anders sein. Einen Tag lang dürft ihr den Beruf eines anderen ausüben.“ Gesagt, getan …

 

Meine Meinung:

Ein Buch aus der Stadtbücherei, das mir auf den ersten Blick vom Cover her überhaupt nicht zugesagt hat, dass aber während des Vorlesens richtig gut wurde. Vor allem: der Inhalt: Einfach genial. Sinngemäß: jeder macht mal einen Tag etwas anderes als sonst. Damit der Zufall bestimmt, wurde ausgelost, wer welche Rolle an diesem Tag übernimmt.

Im Buch wird aus dem General einen Tag lang ein Gärtner, aus dem Friseur wird ein Hirte etc. Auf jeder Seite des Buches versteckt sich außerdem der König und schaut zu, was seine Untertanen, an dem Tag, an dem mal alles anders ist, tun.

Es gibt zusätzlich ein kleines Suchspiel: Ein kleiner Hund ist auf jeder Seite versteckt.

Meinem Sohn hat das Buch ganz prima gefallen, vor allem meine Idee, diese Verlosung aus dem Buch auf unseren Haushalt umzumünzen. Während des Vorlesens hat er mehrmals gelacht und ganz begeistert gesucht, wo der Hund und der Königs auf jeder Seite versteckt sind.

Alles in allem ein so interessantes Buch, dass ich es mir gebraucht gekauft habe und mir ein kleines Vorlese-Projekt dazu überlegen könnte.

Mein Sohn und ich beschlossen nach dem Lesen, auch eine Verlosung wie in dem Buch zu machen und in unseren Lostopf kamen so Aufgaben wie „Müll runterbringen“, „Wii spielen“, „Spülen oder abtrocknen“, „Küche kehren“, „Betten machen“, „Auto saugen“, “Wohnzimmer aufräumen“ etc., so dass jeder mal die Möglichkeit erhält, eine Aufgabe die sonst von Mama, Papa oder Kind getan wird, zu erledigen.

Am schönsten sind aber die „Nieten“: ein Gutschein für eine (!) Nascherei oder ähnliches. Die Nieten könnten auch ein Bewegungsablauf sein (z.B. mache eine Liegestütze) usw.

Also alles in allen eine sehr lustige Sache.

 

Fazit:

Ein tolles Bilderbuch aus dem man ein kreatives kleines Literaturprojekt aufbauen könnte. Für zu Hause , die Kita oder die Schule.

Sehr empfehlenswert.