Roeder, Annette – Die Krumpflinge: Egon schwänzt die Schule (Band 3)

Roeder, Annette Die Krumpflinge Egon schwänzt die Schule 978-3-570-17090-8 cbj

Roeder, Annette
Die Krumpflinge
Egon schwänzt die Schule
978-3-570-17090-8
cbj

Inhalt:

Egon ist schrecklich aufgeregt: Am nächsten Tag findet in der Krumpflingschule eine Prüfung statt! Um eine gute Note zu bekommen, muss sich jeder Schüler einen krumpflingfiesen Trick ausdenken. Und der wird dann vom Lehrer und der strengen Oma Krumpfling bewertet. Leider hat der freundliche Egon so gar keine Idee! Als er seinen Freund, den Menschenjungen Albi, um Hilfe bittet, schüttelt der eigentlich wohlerzogene Junge die bösen Einfälle nur so aus dem Ärmel. Das passt gar nicht zu Albi, findet Egon. Könnte es sein, dass jemand Albi üble Streiche spielt? Egon beschließt, seine Prüfung zu schwänzen und Albi in die Schule zu begleiten. Vielleicht braucht sein Freund ja Hilfe …

 

Meine Meinung:

Nachdem mich die beiden ersten Bände nicht so ganz überzeugt haben, gelang dies jedoch beim dritten Band.

Es spielen wieder die bekannten Protagonisten mit: Krumpfling Egon, seine Menschenfreunde Albi und Lulu, Krumpfling Schleimer Schorschi und die Krumpfling Oma. Überhaupt sind alle Krumpflinge bis auf Egon sehr hinterhältig veranlagt. Egon selber sieht sehr putzig und lieb aus, mit seinem verwuschelten Fell. Krumpflinge dürfen keine Menschenfreunde haben, deswegen ist die Freundschaft zwischen Albi, Lulu und Egon streng geheim, kein Krumpfling weiß etwas davon.

Auch Schimpfwörter fallen wieder: Schlafschlappi, Krautkümmelknorpel, Schnarschbarsch …

Wie alle Menschenkinder müssen auch die Krumpflinge in eine Schule. Egon langweilt sich dort furchtbar und muss sogar am nächsten Tag eine Prüfung ablegen. Die Noten in der Krumpfling Schule sind anders als bei Menschen, bei den Krumpflingen ist eine sechs die beste Note und eine eins die schlechteste. Schleimer Schorschi will, wie es auch im Menschenleben so ist, Egon zuvorkommen und schafft dies auch, aber am Schluss wird dennoch alles gut.

Auch Egons Menschenfreund Albi hat es nicht leicht, er wird in der Schule gemobbt, und wie es auch im echten Leben ist, verschweigt er es seinen Eltern. Lediglich seine beste Freundin Lulu weiß davon.

In diesem Buch geht es um das Thema Mobbing, das aber sehr „leicht“ behandelt wird. Manche Reaktion habe ich auch wieder nicht so ganz verstanden, bzw. da haben mir Emotionen gefehlt, z.B. als der gemeine Götz Albi ein Glas mit vielen Spinnen überschüttet. Da steht Albi einfach nur so da, ohne erkennbare Reaktion. Oder als Albi in der Schule als Strafe Kniebeugen machen muss. Ich dachte „Kniebeugen“??? Gibt es das heute noch? Wo es im zweiten Band zu pädagogisch zuging (als Lulus Vater den pädagogischen Spruch sagte), fehlt mir hier die Pädagogik, als die Lehrerin das Bild von Albi vor aller Augen in der Klasse zerreißt. Mir ist schon klar, dass dies der Dramatik für die jungen Leser gezollt ist, aber, sowas macht doch eine Lehrerin nicht.

Auch überzeichnet ist die artige Familie Artich, z.B. als Albis Mutter Albi das Frühstück mitgibt. Er darf entscheiden: Dinkelsemmel mit Frischkäse und Gürkchen oder Knäckebrot mit Sojasalami. Ziemlich korrekt, würde ich meinen. Diese Kurve wurde dadurch entschärft, dass später als Überraschung doch etwas anders in der Brotdose war.

Fazit:

Die Illustrationen sind wie bei den ersten zwei Bänden gut gelungen, das Cover macht neugierig. In diesem Band ging es um ein ernsteres Thema, dass aber dennoch witzig und leicht dargestellt wurde: Mobbing. In diesem Fall fand ich die einfache Sprache und den Humor ausbalanciert. Dies hat mir bei den ersten beiden Bänden gefehlt. Hier konnte ich auch zum Teil nachvollziehen, was meinem Sohn an dem Buch gefällt. Besonders die peinliche Situation mit der rosa Unterhose, also, das geht für Jungs gar nicht und war für alle lustig. Oder das Verstehen und Mitfühlen in einer anderen peinlichen Situation, als es bei Albi so aussah, als hätte er Pipi in die Hose gemacht. Für Mädchen sicherlich sehr eklig war der Spinnen-Streich.

Also, trotz der einfachen Sprache, hat mir bis jetzt dieser Band am besten gefallen. Auch wenn es weiterhin an emotionaler Tiefe fehlt, wurden dennoch viele Alltags-Situationen im schulischen Bereich angesprochen, oder besser, wie sie nicht vorkommen sollten.

 

Die Krumpflinge:

Band 1 – Egon zieht ein

Band 2 – Egon wird erwischt

Band 3 – Egon schwänzt die Schule

Band 4 – Egon taucht ab

Band 5 – Egon rettet die Krumpfburg

 

 

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Roeder, Annette – Die Krumpflinge: Egon wird erwischt (Band 2)

Roeder, Annette Die Krumpflinge Egon wird erwischt Band 2 978-3-570-15859-3 Cbj

Roeder, Annette
Die Krumpflinge
Egon wird erwischt
Band 2
978-3-570-15859-3
Cbj

Inhalt:

Nachdem Krumpfling Egon sich dem Menschenjungen Albert aus Versehen gezeigt hat, sind die beiden allerbeste Freunde geworden und verbringen sehr viel Zeit miteinander. Doch dann funkt Lulu, das Nachbarsmädchen, dazwischen und lädt Albert zu sich nach Hause ein – natürlich ohne Egon! Der Krumpfling wird rasend eifersüchtig. Er schmiedet finstere Pläne und lässt nichts unversucht, seinen Spielkameraden wieder für sich allein zu haben. Doch natürlich kommt es auch diesmal anders, als Egon das geplant hat …

Meine Meinung:

Der zweite Band von den Krumpflingen, und das Cover lässt mich auf eine spannende Geschichte hoffen. Dem war dann aber nur bedingt so. Die Szene auf dem Cover kommt so im Buch nicht vor und ist eher symbolisch auf den Titel „Egon wird erwischt“ zu beziehen.

Wieder dabei sind Egon, der Krumpfling und sein Freund Albi Artig, das Nachbarsmädchen Lulu, Oma Krumpfling, der Schleimer Schorschi und Lulus Vater.

Die Geschichte habe ich als Erwachsene sehr schnell gelesen. Die Illustrationen sind sehr passend. Dennoch konnte mich wie im ersten Band der Text und einzelne Passagen nicht überzeugen.

Der Humor in der Geschichte kam für mich sehr „altbacken“ daher. Wenn z.B. Egon von seinen fiesesten Trick berichtet, Seife verschüttet zu haben und dann selber darin ausgerutscht ist. Oder als er in den Putzeimer springt. Oder das Schlaflied, das er für seine Oma singt:

Seite 15: Schlaf, Oma, schlaf, deine Mama war nie brav, dein Papi schwenkt den Maulbeerbaum, heraus haut’s einen Mordsalbtraum“ ….

Auch eine Wortverdrehung wie im ersten Band kommt vor, als Lulu anstatt kreativ karotiv sagt. Mag sein, dass Kinder das witzig finden.

Lulu lebt in einer modernen Familie, ihr Vater ist Künstler und Hausmann. Von daher kam dann auch die Idee während des „Vater-Mutter-Kind“ spielens mit Albi und einem Teddy, dass der „Vater“, also Albi, dem Kind/Teddy die Windel wechseln muss. Eine moderne Einstellung. Jungs werden sicherlich das Gesicht verziehen, ich kann mir allerdings nicht viele Jungs vorstellen, die da mitgespielt hätten. Also da ist Albi wirklich artig.

Der Erzählton in diesem Band ist ähnlich wie im ersten, oft ist die Geschichte pädagogisch. Zum Beispiel als Lulus Vater zu Albi sagt:

Zitat Seite 67: „Weißt du, Junge, Gewalt ist nie eine Lösung. Es gibt auch andere Wege, um seinen Aggressionen Ausdruck zu verleihen. Malen, zum Beispiel.“

Ich finde den Text für Erstklässler noch zu viel. Die typischen Erstlesebücher haben eine größere Schrift und mehr Illustrationen. Aber ab der zweiten Klasse kann man das Buch schon anbieten, und natürlich auch schon vorher vorlesen.

 

Fazit:

Mir waren der Text und die Aussagen zu dieser Geschichte oft zu altbacken, zu pädagogisch und zu unmodern (siehe Beispiele oben). Meiner Meinung nach kann der Text mit den Illustrationen nicht mithalten. Egon selber finde ich als Figur sehr niedlich. Schade nur, dass der Erzählton in der Geschichte einfach zu oberflächlich ist. Ähnliches habe ich auch schon zu Band 1 bemerkt.

Die Geschichte lässt sich als Lektüre nach den typischen Erstlesebüchern (meist 36 Seiten und viel Illustrationen) für Kinder einfach lesen, was Inhalt und Handlung angeht. Vorteilhaft sind die vielen Kapitel und die Illustrationen auf jeder Doppelseite. Für die anvisierte Altersgruppe von 6-8 Jahren ist der Inhalt passend, ich würde es ab dem zweiten Schuljahr empfehlen. Ich kann mir gut vorstellen, dass Kinder die Geschichte einfach witzig finden.

Meinen Sohn (9) dazu befragt, was ihm an den Krumpflingen und der Geschichte gut gefallen hätte, konnte er mir keine klare Antwort geben. „Es war schön, ich weiß nicht warum“. Wie bereits mit dem ersten Band erwähnt, hält er sich normal im „Star-Wars“ Universum auf und ich bin immer noch ganz ungläubig, dass er die Krumpflinge gerne liest.

 

Die Krumpflinge:

Band 1 – Egon zieht ein

Band 2 – Egon wird erwischt

Band 3 – Egon schwänzt die Schule

Band 4 – Egon taucht ab

Band 5 – Egon rettet die Krumpfburg

 

 

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Roeder, Annette – Die Krumpflinge: Egon zieht ein (Band 1)

Roeder, Annette Die Krumpflinge Band 1 – Egon zieht ein 978-3-570-15858-6

Roeder, Annette
Die Krumpflinge
Band 1 – Egon zieht ein
cbj 978-3-570-15858-6

Inhalt:

Die junge dreiköpfige Familie, die in die alte Villa gezogen ist, geht viel zu freundlich miteinander um. Denn genau das wird für die Krumpflinge bald zum Riesenproblem: Innerhalb kürzester Zeit ist der kostbare Krumpftee aufgebraucht! Um den Vorrat wieder aufzufüllen, soll jetzt Egon nach oben zu Familie Artich ziehen und dort mit allerhand Streichen dafür sorgen, dass ordentlich gestritten, geschimpft und geflucht wird. Egon nimmt die Herausforderung an, aber nicht alles läuft so, wie die Sippenchefin sich das vorgestellt hat …

Meine Meinung:

Auf dieses Buch wurde ich durch meinen 9-jährigen Sohn aufmerksam. Eigentlich hätte ich niemals gedacht, dass er, der sich überwiegend im Star-Wars-Universum aufhält, ein solches Buch wählen würde. Im Lesesommer 2015 der Büchereien war dieses hier jedenfalls das erste Buch, das er sich ausgeliehen hat. Und es hat ihm gefallen, denn seit dem liest er kontinuierlich alle nachfolgenden Bände.

Das Buch hat 88 Seiten und ist in viele kleine Lese-Kapitel eingeteilt. Es hat eine große Schrift und eine einfache Sprache.

Auf den ersten paar Seiten musste ich automatisch an die Olchis denken, allerdings stellt sich dann heraus, dass die Krumpflinge eine stark abgemilderte Form sind. Sie sind irgendwie „niedlich“, vor allem Egon mit seinem herzförmigen Fleck auf dem Fell.

Albi hat mir von den Illustrationen her auch gut gefallen, allerdings empfand ich ihn noch nicht als „Charakter“. Er bleibt oberflächlich. Ich konnte z.B. nicht viel über seine Gefühle lesen, als seine Eltern sich gestritten haben und er geweint hat. Das dieses nicht ausführlich hinterfragt wurde, kann auch an der Zielgruppe liegen und daran, einen überwiegend leichten und witzigen Text zu schreiben, und keine tiefgründigen Emotionen.

Albis Freundschaft mit den Nachbarskindern wird auch nicht näher erläutert.

Auch als Albi das erste Mal den Krumpfling Egon sieht, hätte ich viel mehr Überraschung auf Albis Seite erwartet oder auch ungläubiges Staunen. Denn es ist doch alles andere als alltäglich, wenn plötzlich ein Krumpfling vor einem steht. Vielleicht lag es aber an der fröhlich machenden Wirkung der Reste des Krumpftees, dass es Albi irgendwie egal war.

Die Abkürzung lol von der lol-Brause Seite 75 bedeutet: laughing out loud = laut lachen. Das musste ich nachschlagen, da ich diese Abkürzung noch nicht gekannt und gebraucht habe. Vielleicht geht es anderen ja eben so.

Hier ein paar der doch recht harmlosen Schimpfwörter aus dem Buch: Birnbaumblattundkäsekuchen, Batzbrezel, Quatschquark, Schnarchschnautze, albtraumschlimme Rüsselnase, übermüdete Stinkstiefel, Rotzpoplern, Dummblödel usw.

 

Fazit:

Eine Geschichte die einfach ist und witzig daherkommen will. Vielleicht liegt auch genau darin das Interesse der Kinder, die Geschichte ist locker-fluffig-leicht, so ganz ohne „Schwere“. Für die Zielgruppe der „ab 6-jährigen“ trifft dies zu. Über die langen Schimpfwörter können Leseanfänger noch „stolpern“, aber ansonsten ist es eher leicht zu lesen. Für 8/9-jährige „Wenig-Leser“ ist das Buch ein schneller und lustiger Leseerfolg.

Dennoch bleibt mir als Erwachsene die Geschichte zu blass und ohne Tiefgang, und es war auch stellenweise für mich zu gewollt albern. Wie schon oben erwähnt, hätte ich nicht gedacht, dass es meinem 9-jährigen Sohn gefallen würde. Da es dann aber doch der Fall war, war ich einfach froh, dass er überhaupt freiwillig ein Buch jenseits von „Star-Wars“-ähnlichem Inhalt las.

 

Die Krumpflinge:

Band 1 – Egon zieht ein

Band 2 – Egon wird erwischt

Band 3 – Egon schwänzt die Schule

Band 4 – Egon taucht ab

Band 5 – Egon rettet die Krumpfburg

 

 

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Alison, Jennifer – Gilda Joyce in geheimer Mission

Alison, Jennifer Gilda Joyce in geheimer Mission ISBN 978-3570130858

Inhalt:
Die 13-jährige Gilda hat ein großes Ziel: parapsychologische Ermittlerin zu werden. Und da der Alltag trotz eifrigen Ausspionierens der Nachbarn ziemlich langweilig ist, quartiert sich Gilda während der Sommerferien kurzerhand bei ihrem Onkel in San Francisco ein. Ein lohnender Einfall, denn in dem alten viktorianischen Familiensitz scheint sich ein düsteres Geheimnis zu verbergen …

 

Meine Meinung:
Ein Kinderbuch das ich für unglaubliche 0,10€ auf dem Stadtbücherei-Flohmarkt gekauft habe!
Angesprochen hat mich auf alle Fälle als erstes das Cover, auf der Gilda Joyce an einer Schreibmaschine zu sehen ist. Irgendwie fand ich diese Illustration aufregend „vampir-isch“, vielleicht lag es an der blassen Gesichtsfarbe und den Schleifchen in den Haaren, die wie Knochen aussehen. Überhaupt, kommt sie der Gilda im Buch ziemlich nahe, so wie ich mir sie vorstelle.
Die kurze Inhaltsangabe auf der Rückseite empfand ich nicht sooo spannend, aber der Preis von zehn Cent und das neugierig machende Cover gaben dann den Ausschlag für die Kaufentscheidung.

Die Geschichte lässt sich einfach und schnell lesen. Gilda Joyce ist ein sympathisches, quirliges, und witziges Mädchen, das mit Beharrlichkeit ihrem „Fall“ auf der Spur bleibt. Sie selber nennt sich eine „parapsychologische Ermittlerin, kurz Psycho-Ermittlerin“. Dazu werden auch allerlei Geisterratgeber (Hellseher-Handbuch) zu Rate gezogen, und so wundert sich auch ihre entfernte Verwandtschaft in San Franzisco, wo sich Gilda praktischerweise für die Sommerferien selbst eingeladen hat, über dieses exzentrische Verhalten. Die Tochter des Hauses, ein introvertiertes Mädchen im selben Alter wie Gilda, taut so nach und nach auf und die beiden werden Freundinnen und lösen unter thriller-artigen Gruselmomenten „Gildas Fall“.

Fazit:
Gilda erinnerte mich teilweise an eine Serie für Erwachsene, in der die wesentlich ältere „Stephanie Plum“ (von Janet Evanovich) die Hauptrolle spielt. Auch ihre „Verhörmethoden“ sind peinlich, und sie tritt in einige/alle Fettnäpfchen.
Für Mädchen würde ich das Buch ab zehn Jahren empfehlen. Auch Erwachsene können Gilda Joyce lesen, und ich persönlich würde mich über eine Weiterentwicklung als Serie bis hin für junge Erwachsene freuen. Dazu habe ich sogar den Verlag angeschrieben, aber es ist leider keine Fortsetzung geplant.
Zur Zeit gibt es nur eine Fortsetzung auf Englich.
Das Buch gibt es nach heutigem Stand (29.9.15) der Dinge nur noch gebraucht zu kaufen.

Castle, M.E. – Mein total genialer Doppelgänger

Castle, M.E. Mein total genialer Doppelgänger 978-3570154410

Castle, M.E.
Mein total genialer Doppelgänger
978-3570154410

Inhalt

Fisher: 12 Jahre, klein, dünn, Wissenschaftsgenie und Nobelpreisträgersöhnchen. Kein Wunder, dass Fisher auf der Abschussliste der Schulbullies gaaanz oben steht. Doch dann entwickelt er einen brillanten Plan: Er klont sich selbst und schickt fortan Fisher 2 in die Schule. Klasse Idee, die super hinhaut – na ja, bis Fisher 2 sich als etwas zu genialer Doppelgänger erweist und von dem fiesen Wissenschaftler Dr. X gekidnappt wird. Nun ist es an Fisher, dem Original, zu beweisen, was er wirklich draufhat!

 

Meine Meinung:

Ich habe mich durch das erste Drittel des Buches gequält, dann aufgehört zu lesen. Das passiert mir sehr selten. Es fing schon damit an, dass ich mich nicht an den Namen des Kindes gewöhnen konnte und jedes Mal gestutzt habe: Fisher Bas. Genau. Sehr ungewöhnlich für meine Ohren. Aber der Name wäre nicht das Problem gewesen, denn im weiteren Verlauf des Lesens hatte ich ein Problem mit dem Erzähl-Stil. Die Geschichte kam einfach nicht in Schwung. Es war langatmig und langweilig und auch gar nicht so lustig, wie ich vom Cover her vermutet habe. Mir fehlte ein Spannungsbogen, der mich am Lesen gehalten hätte. Obwohl die äußeren Komponenten ansonst alle stimmten.
Auf Amazon gibt es zu diesem Buch heute (14.8.15) zwei Bewertungen. Zwei gute Bewertungen. Ich kann es mehr oder weniger nicht fassen! Dieses Buch soll für Lesefaule Jungs sein? Das geht meiner Meinung nach gar nicht.
Anders als bei anderen Kinderbüchern habe ich zu diesem hier keinen Zugang gefunden. Schade.

Fazit:

Dieses Buch kann ich leider nicht empfehlen.
Mich würde aber die Meinung lesefauler Jungs dazu interessieren.