Voll verboten – Mein verrückter Ferienblock

Voll verboten – Mein verrückter Ferienblock
978-3-411-76201-9
Duden

Inhalt:

Die Ferien stehen vor der Tür und Sie suchen nach einer lustig-frechen Beschäftigungsidee für Ihr Kind? Dann ist „Voll verboten! – Mein verrückter Ferienblock“ genau das Richtige. (Quelle: Duden)

Meine Meinung:

In einigen Bundesländern sind die Sommerferien schon richtig im Gange, in anderen beginnen sie erst in den nächsten Tagen. Wie gemacht dafür ist der Ferienblock „Voll verboten“: Spiele, Rätsel, Streiche – welche Eltern sind nicht auf der Suche nach Ablenkung für ihre Kinder? Wenn man in Urlaub fährt, wenn man beim Arzt sitzt, egal ob längere Autofahrten oder einfach so zu Hause – Rätselblöcke sind beliebt, und ich kenne keine Familie, in der es keine gibt.

Dieser Block hat den Vorteil, dass er vom Cover her noch stylisch aussieht. Vor allem ältere Kinder ab 8 Jahren wollen nicht mehr mit den Übungsblöcken aus der Weiterlesen

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Hamon, Francoise – Die fabelhafte Welt der Pompons

Hamon, Francoise
Die fabelhafte Welt der Pompons
978-3-7724-5677-0
TOPP

Inhalt:

Jetzt ist Schluss mit runden Pompons! In diesem Buch nehmen Pompons alle möglichen Formen an (Erbsen, Tomaten, angebissene Äpfel), verwandeln sich in Tiere, lustige Dekogegenstände oder auch modische Accessoires (Schal, Halskette). Dieses neue Pomponsuniversum übt einen unwiderstehlichen Reiz auf alle aus, aber besonders Kinder werden mit Begeisterung die vielen einfachen aber effektvollen Pompons-Figuren basteln. (Quelle TOPP Verlag)

Meine Meinung:

Das Buch weckte gleich meine Aufmerksamkeit, als ich es in der Bücherei stehen sah. Pompons, wer hat es als Kind nicht geliebt, diese Flauschkugeln herzustellen? Ich war gespannt auf neue Ideen und Interpretationen, und stellte mir das ganz auch nicht allzu schwierig vor.

Im Vorwort wird wie meistens in den Weiterlesen

Guiot-Hullot, Isabelle – Neues aus der zauberhaften Papierwerkstatt

Guiot-Hullot, Isabelle Neues aus der zauberhaften Papierwerkstatt 978-3-7843-5439-2 LV-Buch im Landwirtschaftsverlag Münster

Guiot-Hullot, Isabelle
Neues aus der zauberhaften Papierwerkstatt
978-3-7843-5439-2
LV-Buch im Landwirtschaftsverlag Münster

Inhalt:

Endlich ist er da: Der Nachfolger des Überraschungshits „Zauberhafte Papier-Werkstatt“. Auch in ihrem neuen Buch entführt Isabelle Guiot-Hullot wieder in ihre wunderschöne
Welt aus Papier und Draht. Mit diesen zwei Materialien lassen sich ganz einfach feine, zarte Deko-Objekte zu allen Gelegenheiten basteln. Ob Geburtstag, Hochzeit oder Taufe oder als Tisch-Deko für die unterschiedlichen Jahreszeiten: Mit diesen Anleitungen ist das Nachmachen kein Problem und für reichlich Inspiration für eigene Kreationen ist gesorgt. (Quelle LV-Verlag)

Meine Meinung:

Allein schon das Cover ist so filigran-zart gestaltet, dass ich das Buch fast schon Weiterlesen

Klink, Gabriele – Sockentier und Korkenkasper

Klink, Gabriele Sockentier und Korkenkasper 978-3-86702-247-7 Ökotopia Verlag

Klink, Gabriele
Sockentier und Korkenkasper
978-3-86702-247-7
Ökotopia Verlag

Inhalt:

Wenn Socken sich mit Kochlöffeln treffen, dann entstehen ganz besondere Puppen mit individuellem Charme zum Schmunzeln, Spielen und Weiterbasteln! Aus preiswerten Alltagsmaterialien wie Kamm, Schneebesen, Teesieb, Waschlappen und Topfreiniger werden ruckzuck die ungewöhnlichsten Gesellen gezaubert. Alle verblüffend einfachen Bastelanleitungen sind mit aussagekräftigen Fotos bebildert und im Handumdrehen einsatzbereit. Praxiserprobte Spielideen und kurze Handpuppen-Stücke erweitern das gelungene Konzept. Ein wahres Highlight für alle Puppentheater-Fans!

Meine Meinung:

Als ich das „Buch“ das erste Mal in die Hand nahm, dachte ich: „Das soll ein Buch sein?“ Es fühlte sich eher an wie eine dicke  Weiterlesen

Frauke Hohberger + Rita Lüder – Selfie mit Löwenzahn

Frauke Hohberger + Rita Lüder Selfie mit Löwenzahn 978-3-258-07958-5 Haupt Verlag

Frauke Hohberger + Rita Lüder
Selfie mit Löwenzahn
978-3-258-07958-5
Haupt Verlag

Inhalt:

Die Kamera lehrt sie das Sehen, die Aufnahmefunktion lässt sie hinhören – Kinder gehen plötzlich hellwach über blühende Wiesen und durch dichte Wälder, sitzen still auf Steinen und entdecken die Natur. Ihr Instrument ist dabei das Smartphone oder Tablet.
Die Möglichkeiten der modernen Geräte wollen die Autorinnen kreativ nutzen und mit ihnen Entdeckerfreude und Begeisterung für die Natur auslösen. Sie schicken die Kinder auf die Fotojagd nach grünen Farbtönen oder unterschiedlichen Blütenformen, lassen Fotos von Wolken mit dem Stift in Wolkenmonster verwandeln, regen mit der Zoomfunktion den Blick aufs kleine Detail an und animieren zum genauen Hinhören – auf dem Klangspaziergang im Wald oder beim Aufnehmen von Tönen für das Soundquiz. Für Kinder ab 8 Jahren.

Meine Meinung:

Das Buch hat ein ungewöhnliches Format, groß und fast quadratisch (23x26cm). Ich als Hobby-Fotografin war fasziniert von der Idee, mit Kind und Smartphone oder Tablet durch die Natur zu streifen. Die Frage heutzutage ist doch, wie kann ich medienaffine Kinder für die Natur begeistern? Wie kann ich sie von Playstation & Co weglocken nach draußen? Wandern mit den Eltern –  pah, langweilig. Aber mit Tablet und Smartphone könnte es einen gewissen Anreiz bieten.

Ich möchte kurz zu einer Erinnerung in meine Kindheit abschweifen. Ein für mich überraschendes  Konfirmationsgeschenk, das ich damals erhalten habe, war eine Spiegelreflex-Kamera. Für dieses Geschenk bin ich heute noch so dankbar, weil ich dadurch einen Blick für „Schönes und „Interessantes“ bekommen habe. Ich habe gelernt, genau hinzuschauen und kreativ zu denken. Heute fehlt mir leider die Zeit für dieses Hobby. Aber wäre es nicht eine wundervolle Idee, diese Erinnerung wieder neu zu beleben oder selber ein solches Geschenk zu übergeben? Zur Zeit finden Kommunionen und Konfirmationen statt, und da wäre es eine schöne Idee, dieses Buch hier zusammen mit einer Kamera, einem Tablet oder einem Smartphone zu verschenken, je nachdem,

wie groß der finanzielle Rahmen ist, aber im Notfall kann man ja auch ein Gemeinschaftsgeschenk daraus machen. Oder überhaupt, als Geburtstagsgeschenk, Weihnachtsgeschenk …

Nun wieder zurück zum Buch. Als ich es erhielt, war ich sehr erstaunt. Was mit Kreativität alles möglich ist! Draußen in der Natur. Das Buch ist eine Ideenschmiede für angehende Hobbyfotografen oder auch einfach nur eine sinnvolle und spaßige Freizeitbeschäftigung für Kinder. Das einzige Manko ist, dass man seinem Kind Smartphone und Tablet anvertrauen muss. Da heißt es Augen zu und durch. Oder die meisten Kinder ab spätestens 11/12 Jahren haben sowieso mindestens ein Smartphone.

Auf jeder Doppelseite  im Buch wird eine Idee präsentiert, es gibt Beispiele und „Spielanweisungen“ wie „So geht’s“ und „Du brauchst“. Zudem gibt es auf einigen Seiten auch kurze Texte mit Sachinformationen zu den Pflanzen. Die Fotos sind eigentlich selbsterklärend, da braucht es nicht viel Anweisung. Aber vielleicht möchte man als Elternteil ja eine „bestimmte Aufgabenstellung“ mitgeben. Und dafür gibt es zu jedem Thema eine Anweisung. Hier eine kleine Auswahl:

 

Nahaufnahmen:

z.B. von Blüten, macht jetzt im Frühling besonders Freude; Lerchensporn- und Buschwindröschen Ansammlungen mag ich besonders gern …

 

Faszinierende Farne:

Hier kann man phantastische Gebilde entdecken. Die Idee aus dem Buch lautet hierzu:

Zitat Seite 13: Fotografiere Farne und Knospen. Schau dir deine Fotos an. Gibt es Geschichten, die dir die Pflanzen erzählen? Drucke ein paar Bilder aus und erstelle eine Bildergeschichte. Schreib den Text als Geschichte, oder gestalte einen Comic …“

 

Muster, Farben, Strukturen, Linien, Adern

Arbeiten mit dem Zoom, Nahaufnahmen, entdecke Muster, Strukturen …

 

Die kleinen Wunder in der Stadt

Asphalt-Unkraut wird zum Mittelpunkt und zum Kunstwert, diese Idee ist wirklich überall zu bewerkstelligen und eine meiner Favoriten

 

Biophonie

Entdecke Klänge! Sehr interessant. Tonaufnahmen von verschieden Orten.

 

Weitere Iden, die mir sehr gut gefielen: Alles im Rahmen; Zeitraffer-App; Fotografieren mit Lupe; Ice-Art; Baumgesichter; Schattenwurf; Spiegelbilder; Unterwasser-Fotos (einfach mit sauberem Glas); Nachtfotos; Wolkenbilder; Schneebilder;

Feuerkäfer-Ansammlungen habe ich auch schon als Nahaufnahme fotografiert. Sehr wirkungsvoll und ich freue mich, diese Anregung hier ebenfalls zu finden.

 

Pilze: Die Pilze werden von unten (!) fotografiert, das gibt tolle Ergebnisse. Interessant in diesem Zusammenhang auch die Sporenmalerei, auf so eine Idee wäre ich nie gekommen. Zu sehen sind auch sogenannte Hexenringe, die, wie ich meine, eher selten zu finden sind, bzw. ich habe noch keinen gesehen. Leider.

 

Gefördert wird das achtsame umgehen mit der Natur. Werden Regentropfen, Tautropfen fotografiert, Klänge aufgenommen oder ähnliches, müssen sich die Kinder in Geduld üben. Zunächst aber wird das Auge geschult, interessante Objekte überhaupt erst einmal zu finden. Achtsam muss durch die Natur gestreift werden. Somit lassen sich auch schöne Gruppen- und Teamspiele gestalten, oder einfach ein schöner sinnvoller Nachmittag mit Freund oder Freundin verbringen.

Am Schluss des Buches gibt es Vorschläge, wie man seine „Ausbeute“ in einer Ausstellung präsentieren kann, es gibt App-Empfehlungen für verschiedenartigste Bearbeitungen und Aufnahmen, und schließlich informative Links und weitere Literatur zu diesem Thema.

Fazit:

Eine tolle Ideenschmiede für Kinder und Erwachsene, die Anreize für ein neues Hobby, für draußen zu spielen und für zum fotografieren schafft. Dazu bietet das Buch eine Fülle an Anregungen für ein aufmerksames und achtsames Handeln mit und in der Natur durch alle Jahreszeiten. Die vielen Ideen sind eine ganz tolle Inspiration für alle. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch auch in Schulprojekten eingesetzt werden könnte. Aber auch schon mit einer Kindergarten-Vorschulklasse in einer medienaffinen Kita könnte ein Projekt gestaltet werden. Aber am besten wirkt es, wenn die Suche nach Motiven einfach nur Spaß macht und das Wissen wie nebenbei erworben wird. Es gibt viele Bilder, die Texte sind einfach und kurz gehalten. So macht das Buch auch Kindern Spaß, sich selber Anregungen zu holen.

Auch wunderbar zum verschenken in Kombination mit Kamera, Smartphone und Tablet geeignet.

Sehr empfehlenswert!

An dieser Stelle muss ich auch noch geocaching erwähnen, ebenfalls ein Outdoorspaß!

Hier der Link zur Verlagsseite und zum Buch: http://www.haupt.ch/Verlag/Buecher/Natur/Natur-entdecken-mit-Kindern/Selfie-mit-Loewenzahn.html?cur=1&listtype=search&searchparam=Selfie%20mit%20L%C3%B6wenzahn

 

Hagan-Guirey, Marc – Horrorgami

Hagan-Guirey, Marc Horrorgami 978-3-258-60138-0 Haupt Verlag

Hagan-Guirey, Marc
Horrorgami
978-3-258-60138-0
Haupt Verlag

Inhalt:

Horrorgami – der große Kirigami-Spaß für Kreativ- und Halloween-Partys.
Ein originelles Geschenkbuch für alle Horrorfilmfans.
Der neue Papiertrend: «Horrorgami» enthält Vorlagen und Anleitungen für 20 Kirigami-Modelle von Szenen aus berühmten Horrorfilmen. Denn mit Kirigami lassen sich herrlich schräge Pop-ups inszenieren. Kirigami ist eine Variation des Origami, die neben Falt- auch Schneidetechniken verwendet.
Der Einstieg in «Horrorgami» ist schrecklich einfach. Die Kirigami-Technik wird Schritt für Schritt erklärt und zu jedem der 20 Modelle gibt es eine Vorlage zum Heraustrennen. Für das eigene Kirigami-Modell muss nur noch entlang der Linien auf der Vorlagenrückseite geschnitten und entsprechend der Anleitung gefaltet werden. Papierkünstler benötigen dazu lediglich einen Bastelcutter, eine Schneidematte und ein Lineal. Zahlreiche Fotos illustrieren die einzelnen Arbeitsphasen bis hin zum fertigen Pop-up. Die Anleitungen bauen aufeinander auf und richten sich an Anfänger, Fortgeschrittene und Könner.

 

Meine Meinung:

Ganz signifikant fiel mir als erstes das Cover dieses Buches auf, ein Hingucker: das Werwolf-Motiv im Scheren-Schatten-Schnitt erinnerte mich etwas an eine bestimmte Kinder-Zeichentrick-Serie im Fernsehen. Daher auch meine Assoziation, das Buch könnte etwas für meinen 10-jährigen Sohn sein, dem es zur Zeit (Halloween) nicht „ungeheuerlich“ genug sein kann.

Ich gebe zu, ich sah den Titel und reimte mir den Rest zusammen und war dahingehend überrascht, als ich das Buch endlich in den Händen hielt. Das Soft-Cover-Feeling sprach mich überhaupt nicht an, und ich fand es schade, so eine so tolle Horrorgami-Illustration durch eine wie mir schien weniger wertige Umschlagsgestaltung zunichte gemacht wurde. Es fühlte sich nicht so an, wie ich es erwartet habe, allerdings gab der gelbe Mond dem Cover durch seine raue Oberfläche etwas Kontur.

Dann der erste Blick ins Buch: Phantastisch! Wie kann sich jemand solche Szenarien ausdenken? Wahnsinn. Der Autor erklärt es dann in seinem Vorwort: schon als kleiner Junge war seine Lieblingsbeschäftigung basteln und später kam noch ein Interesse an Architektur dazu.

Mein Lieblings-Horrorgami ist auch tatsächlich der Werwolf auf dem Cover. Allerdings fiel es mir schon schwer, mich zu entscheiden, weil irgendwie alle außergewöhnlich sind.

Das Buch folgt einem strukturierten Schema: auf jeder Seite wird zunächst links der Titel des Horrorgamis benannt, mit einer Beschreibung und bezugnehmend auf den Film (wenn es einen dazu gab), die Literatur oder aus persönlichen Erinnerungen, in dem die Szene vorkommt. Rechts wird das Horrorgami-Ergebnis präsentiert, gruselig schön ausgeleuchtet in verschiedenen Farbtönen. Auf der nächsten Seite links kann der Leser und Kreative genau schauen, wie das Horrorgami gefaltet, gefalzt, markiert und geschnitten werden muss. Rechts davon dann die Bastelvorlage, die man aus dem Buch heraustrennen muss. Es sind keine normalen Buchseiten, sondern eher dickere Papp-Seiten.

Das erste Motiv „sprang“ mich förmlich an, und übereifrig wollte ich sogleich starten, auch wenn ich einen kleinen Wiederwillen hegte, die Vorlage aus dem Buch herauszutrennen. So konnte ich nun auch verstehen, wieso man sich für ein Soft-Cover entschied. Es wäre auch zu schade, denn wenn alle Horrorgamis gefaltet sind, bleibt vom eigentlichen Buch nicht mehr viel übrig.

Deswegen beschloss ich auf den zweiten Blick, zunächst genau nachzulesen, was zu beachten ist und wofür überhaupt die roten und grünen Linien das sein sollten. Die Bedeutung dieser Markierung konnte ich leider nicht finden. Immer noch ungeduldig überflog ich das Vorwort und die Kurzanleitung und mir dämmerte, dass die Herstellung eines Horrorgamis doch nicht so einfach werden würde, wie gedacht.

Besonders gut aber gefielen mir die Beschreibungen der Szenerien und der persönliche, filmische oder literarische Bezug dazu. Diese Papier-Horrorgamis, die Ausleuchtung und die Fotos sind etwas ganz besonderes.

Gerade jetzt in der Halloween-Zeit könnte man sich mit älteren Kindern ab 10 Jahren, je nach Bastel-Vorkenntnissen und Geduldspegel, einen schön-schaurigen Halloween-Bastel-Abend machen. Oder auch eine Halloween-Bastel-Party für Erwachsene! Ganz wichtig: Nicht alle Motive sind vom Motiv her für 10-jährige geeignet (z.B. Galgenberg -Mann am Galgen) oder manche haben auch mal wirklich schaurige Titel. Aber in ganz vielen Motiven überwiegt die archetektonische Gestaltung und da hätte man dann Auswahl von z.B. Graf Draculas Schloss, Frankensteins Burg etc. Oder speziell z.B. „Von Außerirdischen entführt. Aber nochmal ganz klar: empfindlichen Naturen kann ich dieses Buch nicht zum Basteln mit ihren Kindern empfehlen. Auch will ich darauf hinweisen, dass diese Kunstwerke sehr filigran sind und auch eine gewisse Übung und Geduld voraussetzen. Und ganz wichtig: die passende Werkzeuge sollte man auch dazu haben. Ich habe z.B. vor längerer Zeit Radiergummi-Stempel-Schnitzerei betrieben und hatte davon noch kleine Werkzeuge parat. Das ging auch…

 

Fazit:

Hervorragende Papier-Adaptionen aus Horror- Film Szenerien, mit literarischen Bezügen oder zu persönlichen Erinnerungen wurden in Horrorgami umgesetzt. Die Fotos im Buch ergeben zusammen mit der farbigen Ausleuchtung großartige Kunstwerke.

Vorneweg möchte ich sagen, dass ich kein Horror-Fan bin. Dennoch gefiel mir das Buch auch so gut, dass es mir fast zu schade war, die Vorlagen aus dem Buch herauszulösen. Allein die filmische, literarische und persönliche Bezugnahme und die künstlerische Umsetzung der einzelnen Horror-Szenen in Fotos mit den Gedanken des Autors versehen wären schon ein zweites Buch ohne Bastelbogen wert. Sozusagen ein künstlerisches Standartwerk im Horror-Genre.

Allerdings empfand ich die Bastelanleitung für Ungeübte oder Kinder schwierig umzusetzen. Man benötigt auf alle Fälle eine ruhige Hand und viel Geduld für die diffizilen Faltungen, Falzungen und Hebelungen.

Aber es genügt fürs erste auch schon, die vielen Horrorgamis im Buch anzuschauen und die Beschreibung und den Hintergrund zu lesen.

Für Horror-Fans, die schon alles haben, ein „Must have“. Und – als kreativer Anreiz gerade jetzt zur Halloween-Bastel-Zeit ziemlich perfekt für einen schaurigen Bastel-Abend.