Budde, Nadia – Unheimliche Begegnungen auf Quittenquart

Budde, Nadia Unheimliche Begegnungen auf Quittenquart 978-3-7795-0294-4 Peter Hammer Verlag

Budde, Nadia
Unheimliche Begegnungen auf Quittenquart
978-3-7795-0294-4
Peter Hammer Verlag

Inhalt:

Auf dem Planeten Quittenquart leben solche und solche. Grüne mit spitzen Ohren zum Beispiel. Aber auch Große, sehr Behaarte. Auch welche mit verdammt vielen Augen. Und solche, die ohrenbetäubend laut sind. Manche sind auch ganz weiß und extrem matt in der Ausstrahlung.
Unsere Quittenquart-Helden sind drei von den Grünen. Sie sind noch lange nicht erwachsen, unsere spitzohrigen Freunde, und haben doch etwas Wichtiges schon begriffen: Manches ist, wie es ist, da kann man nichts machen. Aber halt! Unsere Helden sind JUNG, sie wollen was machen! Sie wollen erleben, was passiert, wenn sie den Langhaarigen, den Matten, den Ohrenbetäubenden begegnen. Es treibt sie hinaus.
Es wäre kein Bilderbuch von Nadia Budde, wenn es da nicht fröhlich bis wüst zur Sache ginge. Die schöne Moral: Wer was wissen will, muss los! Muss Andere treffen, sich erschrecken, durchschütteln und überraschen lassen, sich sogar mit dem Unheimlichen vertraut machen. Am Ende bleibt kein Zweifel: Wer wen trifft, hat’s gut! (Quelle Hammer Verlag)

Meine Meinung:

Auf das Buch wurde ich durch den Autoren-Namen aufmerksam. Das Cover sprach mich im ersten Moment nicht an, es war mir zu „wuselig“, zu farbig und zu unübersichtlich. Auch beim ersten durchblättern konnte ich mich nicht richtig dafür erwärmen. Dennoch nahm ich es zur Auswahl mit in meine Vorlesegruppe in der Kita, da ich ebenfalls „Herr Schnuffels“ von David Wiesner dabei hatte. Zwei Bücher also, die in der Illustration nicht verschiedener sein können. Dennoch geht es bei beiden unter anderem um „Außerirdische“ und noch um viel viel mehr.

Ein Mädchen aus meiner Vorlesegruppe suchte sich „Unheimliche Begegnungen auf Quittenquart“ aus und wollte es selber „vorlesen“, ohne dass sie das Buch kannte und ohne dass ich vorgelesen hatte. Ihre Interpretation der einzelnen Seiten war dann sehr speziell, aber witzig und interessant. Bei den Außerirdischen mit den gelben Popos mussten wir alle herzlich lachen und bei den haarigen Außerirdischen wurde über die Kussmünder gelächelt. Echt neu waren die „Kaktus-Außerirdischen. Die bunten Außerirdischen wurden als „Kämpfer“ betitelt und bei denen es laut war, die waren schon ganz „schwindlig“.

Fazit:

Nach anfänglichem „Misstrauen“ gefiel mir das Buch ganz gut. Die bunten Illustrationen sind gewöhnungsbedürftig und waren für mich auf den ersten Blick so gar nicht gefällig. Aber das habe ich schon oft mit Illustrationen erlebt, die sich später und in vielen Fällen als wirklich super entpuppen.

Zudem haben die Kinder in der Kita mal wieder gezeigt, dass es viel mehr zu sehen gibt, als wir Erwachsene uns das vorstellen können. Es geht um anders sein, sich anpassen und den andern nehmen wie er ist, und das alles gleichzeitig.

Ich werde dieses Buch in meinen Vorlese-Bestand aufnehmen.

Zum Verlag und zum Buch:

http://www.peter-hammer-verlag.de/buchdetails/unheimliche-begegnungen-auf-quittenquart/

 

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